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Wohnmobilreisen für Behinderte
Besuch meiner Freunde in Katalonien

Ich hatte schon lange geplant, meine Freunde in Katalonien zu besuchen. Aber das Problem war es, geeignete Hotels zu finden, in denen ich mit dem Rollstuhl übernachten konnte.
Nach dem die erste Reise mit dem Wohnmobil nach Polen so gut geklappt hatte, wollte ich dann auch diese Reise mit dem Wohnmobil durchführen.
Ich fragte einen Freund aus der Slowakei, ob er mich wohl mit einem Wohnmobil fahren würde. Gerhard, so heißt mein slowakischer Freund, war sofort einverstanden und wir einigten uns auf einen Zeitraum in dem er Zeit hatte.
Ich bestellte sofort das Wohnmobil.
Ich konnte das Wohnmobil erst ab einen Freitag bekommen, meine Freunde aber nur am Wochenenden treffen, da sie arbeiten mussten, deshalb hatten wir für die Hinreise eine Woche Zeit und konnten unterwegs einigen Stationen einlegen.
Nachdem wir das Wohnmobil nach Altötting geholt und gepackt hatten, ging es am Samstag über den Brenner bis nach Verona, das wir uns anschauen wollten.


Stadtmauer

Verona ist eine wunderschöne, alte Stadt, mit den Resten einer mächtigen Stadtmauer.

Arena

Die Arena wurde leider gerade restauriert und war leider "eingepackt" und nicht zugänglich.

Dann ging es weiter nach Modena und La Specia.
Nachdem wir uns so viel Zeit gelassen hatten, mussten wir uns beeilen, rechtzeitig zu unserem Treffpunkt zu kommen.
Auf der schnellen Fahrt hat uns die Autobahn bis Genua begeistert. Die Alpen fallen dort in mächtigen Armen ins Mittelmeer. Die Autobahn führt mittels Tunnels durch diese Arme und die Tunnels sind mit Brücken verbunden. In unserer Fahrtrichtung sah man von den Brücken aus weit links unten das Mittelmeer und rechts oben die Alpen.
Wir blieben über Nacht in San Remo.

San Remo ist ein sehr bekannter Ort an der italienischen Riviera. Ich war allerdings sehr enttäuscht. Es gibt einige luxuriöse Hotels, aber sonst nichts! Es war dort sehr ungepflegt, ja sogar dreckig und die Bedienungen waren sehr unhöflich, ja sogar frech! Vielleicht lag es daran, dass es schon das Ende der Saison war und die Menschen schon genug von den Touristen hatten!
Der Strand war sehr ungepflegt und ich hätte dort um keinen Preis der Welt schwimmen wollen, denn die Abwässer der Stadt liefen direkt neben dem Strand in einem offenen Kanal ins Meer!

Strand von San Remo

Würden sie hier baden wollen?


Klappbrücke in Martigues

Die Klappbrücke in Martigues!

Am nächsten Tag sind wir in Richtung Spanien weitergefahren und haben dann in Martigues, westlich von Marseille übernachtet. Martigues ist ein wunderschönes kleines Städtchen. Wir haben dort, in einem netten, kleinen Restaurant, zu Abend gegessen. Es war ein sehr gutes 3 Gänge Menu, man war doch schließlich in Frankreich!

Am nächsten Tag erreichten wir Katalonien und blieben über Nacht in Roses. Der Campingplatz lag in dem neuen Roses, das nur für die Touristen erbaut wurde.

Roses

Blick auf die alte Stadt, die Stadt von Salvatore Dali!

Treffen meiner Freunde

Wir hatten uns schon 25 Jahre nicht mehr gesehen!

Pünktlich am Freitag Mittag waren wir am vereinbarten Treffpunkt in San Feliu de Guixolls.
Das war eine Freude, die Freunde nach 25 Jahren wieder zu sehen. Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben und ein schönes Programm für uns vorbereitet.

Wir hatten dort einen wunderschönen Campingplatz mit einem wunderschöen Swimmingpool, einem sehr guten Restaurant und einem gut sortierten Supermarkt.

Campingplatz San Josep

Der schöne, große Swimingpool vom Campingplatz!

Villa

An dem Strand (Playa de Sa Conca), an dem ich vor 25 Jahren immer war, gibt es ein Villenviertel, das so heißt wie der Strand. Dort haben die Reichen ihr Domizil für einen Monat im Jahr!

Schöner Blick

Ein romantischer Blick im Villenviertel Sa Conca!


Der schönste Strand der Welt!

Meine Freunde Josep und seine Frau Maria-Dolores und ich in der Mitte
am, für mich, schönsten Strand der Welt!


Von dort aus haben wir mit meinen Freunden mein langjähriges, früheres Urlaubsdomizil angeschaut und alte Erinnerungen wieder wachgerufen.
Eine große Überraschung war eine Grillparty, zu der alle Freunde und Bekannten aus der Zeit eingeladen waren!


Alle meine Freunde aus vergangenen Tagen

Josep und seine Familie und Freunde!


Das Wochenende war im Flug vorbei. Aber wir wollten uns am nächsten Wochenende noch einmal in Sabadell, der Heimatstadt meiner Freunde treffen.

Dort hatten wir einen Campingplatz süd-westlich von Barcelona. Torro Bravo, so heißt der Campingplatz, war direkt neben dem Flughafen von Barcelona und jede landende und startende rauschte darüber hinweg. Aber Gott sei Dank gab es ein Nachtflugverbot und zwischen 22.00 und 6.00 Uhr starteten und landeten keine Flugzeuge.
Aber es war trotzdem laut, denn es viele Dauercamper, die dort sogar kleine Häuschen mit kleine Gärtchen gebaut haben und jede Nacht südländischen Lärm machten!
Dort haben wir 3 Nächte übernachtet und von dort aus Montserrat angeschaut. Montserrat ist das katalanische Altötting.


Montserat

Ein schönes Kloster an einem schönen Platz!


Das Kloster

Dieses Kloster ist imposant in einer imposanten Umgebung!


Wir waren auch einen Tag in Barcelona. Barcelona ist sicherlich eine der schönsten, wenn nicht die schönste Metropole der Welt!
Man braucht mindestens eine Woche, um Barcelona auch nur ausschnittsweise zu sehen und zu erleben. Es gibt eine wunderschöne Altstadt und einige Gebäude von Gaudi, vor denen man steht und vor Staunen den Mund nicht mehr zu bekommt!

Aber davon mehr bei der Beschreibung meiner nächsten Reise!


Der alte Königssitz

Auf dieser Treppe hat Christoph Columbus seinem König von den neuentdeckten Kolonien berichtet!


In der Altstadt

Hier fühlt man sich ins 15.Jahrhundert versetzt!


Da in Hannover die Expo 2000 stattfand, die ich auch gerne besuchen wollte, aber leider das Wohnmobil schon ausgebucht war, wollte ich auf der Heimreise einen Umweg über Hannover machen.
von Barcelona aus fuhren wir in einem Schuss bis nach Lyon, wo wir übernachtet haben. Dort kamen wir sehr spät an und haben nur noch zu Abend gegessen und geschlafen. Das Wetter war nicht sehr schön und deshalb haben wir nicht einmal ein Foto gemacht.
Am nächsten Tag sind wir bis nach Witten gefahren, um auf den Weg nach Hannover auch noch meine Eltern zu besuchen und dort zu übernachten.


 Das Haus meiner Eltern

Das ist die Straßenansicht vom Haus meiner Eltern!


 Der Hof

Wir sind eine Nacht bei meinen Eltern geblieben!


Wir waren drei Tage auf der Expo 2000 in Hannover. Es hat mir dort sehr gut gefallen. Das Messegelände in Hannover ist sehr weitläufig und war von der Expo komplett ausgenutzt, deshalb mussten wir weite Wege zurücklegen, es war auch sehr kalt und regnerisch und ich hatte Angst, dass mir der Fotoapparat gestohlen wird, deshalb habe ich ihn nicht mitgenommen auf die Expo und deshalb haben wir leider an allen drei Tagen keine Fotos gemacht.
Mir haben die Ausstellungen sehr gut gefallen, insbesondere in der Afrika Halle!
Ich war fasziniert von der positiven Stimmung dort. Die Menschen waren sehr freundlich und hilfsbereit. Die Rollstuhlfahrer bekamen viele Vorzüge. Ich musste nirgendwo in der Schlange stehen und wurde immer vorbeigeleitet!
Ich werde dieses Ereignis niemals vergessen! So viele Menschen aus aller Herren Länder! Eine so liebevolle und friedliche Stimmung!
auf den Weg nach hause wollten wir noch einmal meine Eltern treffen, die in der Pfalz Urlaub machten.
wir fuhren also in die Pfalz zur südlichen Weinstraße. Ich habe dort an einigen Weinproben teilgenommen.

 Ein typisches Städtchen an der südlichen Weinstraße

Das es hat mir gut gefallen!


 Das deutsche Weintor

Ich habe auch in deutschen Weintor Wein probiert!


Von der Pfalz aus sind wir über Stuttgart zurück zu mir nach hause gefahren.
Auf dieser Reise habe ich sehr viel gesehen und erlebt. Mir ist in Erinnerung geblieben, dass wir durch vier Länder gereist sind und bei jedem Grenzübertritt wieder der Stress auftrat, Geld wechseln zu müssen. deshalb habe ich mir fest vorgenommen eine ähnliche Reise noch einmal zu unternehmen, wenn der Euro eingeführt ist.

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Urlaub in Spanien




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