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Mein Traum vom Leben!

Manchmal träume ich, ich bin wieder in den alten Zeiten,
als ich jung und gesund war, schien das Leben so einfach,
die Tage waren endlos, ich war gierig, -eben jung!
Ich wollte alles selber erleben, wovon man mir erzählt hatte!
Ich erreichte alles, was ich wollte.
Die Sonne schien mir immer.

Ich würde gerne immer im Traum auf diese Reise gehen,
als das Leben so einfach, nur ein Spiel war.
Ich hatte keine Zeit und dachte nicht nach,
ich lebte einfach und jetzt weiß ich, es war richtig.

Ich lehne mich zurück und erlebe das im Traum immer wieder.
Aber ich werde immer wieder wach und erlebe das "Danach".
Manchmal scheint mir alles vorbei, -und ich weiß nicht,
das "Danach" -ist wie ein Alptraum.

Manchmal scheint mir alles zu spät,
die Zeiten sind jetzt vorbei,
und kommen wohl nie wieder, -
-war das wirklich alles?

Wenn das wirklich alles war,
worauf warte ich dann noch?
Wenn ich jetzt entschlafen würde,
könnte ich das "Danach" träumen, wie es nicht war!
(Jörg Kotilge, März 1994)



L(i)ebenslauf

In dem Teil meines Lebens,
von dem ich so gerne träume,
hatte ich gute Chancen bei den Frauen,
und ich verstand wirklich nicht warum!
Das hat sich geändert!
In dem Teil meines Lebens,
der wie ein Alptraum ist,
habe ich keine Chancen mehr,
aber jetzt weiß ich warum nicht!
(Jörg Kotilge, Mai 1994)



Ich komme ganz gut ohne dich aus.

Ich hatte dich schon vergessen,
bis jemand dich erwähnte.
Ich hatte schon vergessen, wofür ich dich liebe,
bis jemand sagte, dass du dich nach mir erkundigt hast.

Ich konnte meine Gefühle nicht zuordnen,
bis jemand sagte, er glaube dich gesehen zu haben.
Ich konnte mich wirklich an nichts erinnern,
was du zu mir gesagt hattest,
bis jemand mir zeigte wo du wohnst.

Ich verstehe nicht, warum ich mich nicht
an dein Lächeln, an die Berührung,
wenn du meine Hand hieltst, erinnere.
Und ich weiß nicht mehr, warum es mir so gut tat,
dich im meinem Arm zu halten.

Es ist nichts geblieben, wirklich nichts geblieben,
aber ich -, ich liebe dich und bleib' eben allein,
und ich bin mir sicher, aber verstehe nicht warum!
(Jörg Kotilge, Nov. 1993)



Freundschaft

Wenn es einen Menschen gibt,
der dich aufrichtig liebt,
der dich nimmt, so wie du bist
und immer freundlich zu dir ist,
der dich achtet und versteht
durch dick und dünn mit dir geht,
der ohne Lüge, ohne List
immer ehrlich zu dir ist,
der gerne deine Meinung hört
und den kein Andersdenken stört,
der auf das Gute in dir baut
und dir grenzenlos vertraut,
der bei Kummer zu dir eilt
und alle Sorgen mit dir teilt,
der gern in deinen Armen träumt,
der ist für wahr ein echter Freund.
Ein solcher Mensch der ist es wert,
dass man ihm ewige Treue schwört!
(Jörg Kotilge, Valentinstag 2004)



Mein Weg zu leben

Fragt mich nicht,
woher ich kam und wer ich war,
denn das war gestern und
ich will, dass ihr schaut wo und wer ich bin.

Fragt mich nicht,
warum ich mich so anstrenge um frei zu sein,
denn ich würde euch nur antworten:
Das ist der einzige Weg zu leben!

Fragt mich nicht,
warum ich so ungeduldig und gierig bin,
denn Ich habe doch noch nicht alles erlebt
und es bleibt zu wenig Zeit!

Fragt mich nicht,
warum ich mich nicht abfinden kann,
denn Ich habe keine Zeit,
und ich könnte meine Träume, verliere!

Fragt mich nicht,
warum ich um jeden Preis meinen Träumen folge,
denn wenn man seine Träume verliert,
verliert man sein Leben.
(Jörg Kotilge, 11.2002)



Warum das alles?

Meine Lebenskerze brennt von beiden Seiten!
Wird nicht mehr lange überstehen.
Spendet meinen Freunden aber auch Feinden
schönes Licht, damit sie besser sehen.
(Jörg Kotilge, Januar 1996)



Für dich

Warum soll ich schöne Worte suchen,
um dir meine Gefühle näher zu bringen,
denn es gibt jemanden an deiner Seite.

Ich finde keine Worte,
Worte, die meine Gefühle beschreiben könnten,
die tief in meinem Herzen vorhanden sind,
gut bewacht von Verstand und Vernunft
aber auch von der Angst, wieder verletzt zu werden.

Wenn du diese Gefühle kennen lernen willst,
musst du sie selbst finden und erforschen!
Der Schlüssel zu ihnen ist Ehrlichkeit, Geduld und Zärtlichkeit.
(Jörg Kotilge, Mai 1994)



Herr,

unser Leben und die Welt,
sind in Gefahr geraten.
Wir haben die Natur entstellt,
durch unbedachte Taten.

Wir beteten den Fortschritt an.
Zum Zeichen, was er kosten kann,
wächst Gift aus unseren Saaten.
Du gabst uns Forschergeist und Macht,
den Lebensraum zu pflegen.
Wir gaben wenig darauf Acht
und wirkten nicht zum Segen.

Wir werden wach und merken nun,
wir dürfen Herr, nicht alles tun,
was wir zu tun vermögen.


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